Uns hat eine Community-Frage erreicht, die viele Betroffene sofort wiedererkennen werden: Seit 6 Jahren immer zweimal pro Jahr Schwindelanfälle. Jeweils 3 Tage im absoluten Überlebensmodus, gefolgt von rund 6 Wochen begleitendem Schwindel bei bestimmten Bewegungen wie Hinlegen oder dem Blick nach oben. Das Ganze tritt völlig ohne Voranzeichen auf und das regelmäßig im Frühjahr (April/Mai) sowie im Herbst (September/Oktober)!
Das steckt hinter solchen wiederkehrenden Anfällen:
- Typische Bewegungs-Trigger: Solche Beschwerden sprechen nicht für eine Neuritis vestibularis, sondern zeigen das klassische Bild eines benignen paroxysmalen Lagerungsschwindels (BPLS). Typisch sind hierbei 5 Bewegungen, die den Drehschwindel wie auf Knopfdruck auslösen: 1. Kopf weit nach hinten, 2. Kopf weit nach vorne, 3. Hinlegen, 4. Vom Liegen hochkommen und 5. Drehen im Liegen (bei aufrechtem Kopf ist alles in Ordnung).
- Hohe Rezidivrate: Bei BPLS kommt es leider immer wieder zu Rückfällen, bei manchen Betroffenen eben auch zyklisch mehrmals im Jahr.
- Warum Vitamin D eine Rolle spielt: Treten diese Rezidive gehäuft auf, solltest du unbedingt deinen Vitamin-D-Spiegel untersuchen lassen. Vitamin D sorgt dafür, dass wir Calcium aus der Nahrung absorbieren können. Da die gelösten Ohrsteine im Innenohr aus Calciumcarbonat-Kristallen bestehen, kann eine gezielte Vitamin-D-Supplementierung dabei helfen, die Rezidivrate zu vermindern und die Strukturen stabil zu halten.
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