Was ist, wenn der Schwindel selbst im Liegen spürbar bleibt und zusätzlich Schmerzen am Hinterkopf oder Nacken auftreten? Viele Betroffene sind verunsichert, ob solche Beschwerden noch zum Krankheitsbild persistierender postural-perzeptiver Schwindel (PPPD) passen oder ob eine ganz andere Ursache dahintersteckt.
Das steckt hinter zusätzlichen Symptomen bei PPPD:
- Diagnosekriterien müssen stimmen: Die Basis bildet immer das typische Grundmuster. Dazu zählt chronischer Schwindel über mindestens drei Monate, meist als Benommenheit oder Schwanken, der sich im Stehen, bei Bewegungen oder durch visuelle Reize verstärkt.
- Körper im Dauerstress: Bei PPPD befindet sich das Nervensystem in einer permanenten Alarmbereitschaft. Dieser Zustand aktiviert die Stressphysiologie und schüttet vermehrt Stresshormone aus.
- Vegetatives System überreizt: Das vegetative Nervensystem wird extrem sensibel. Dadurch entstehen häufig zusätzliche körperliche Reaktionen wie Nackenverspannungen, Druckgefühle, Rückenschmerzen oder Schmerzen am Hinterkopf.
- Kein Widerspruch zur Diagnose: Zusätzliche Beschwerden schließen PPPD keineswegs aus. Nach 15 Jahren praktischer Erfahrung in der Schwindeltherapie sehen wir solche Begleitsymptome bei Betroffenen sogar sehr häufig.
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