Morbus Menière: Gleichgewicht trainieren!

Viele Betroffene haben nicht nur mit den akuten Drehschwindelattacken zu kämpfen, sondern entwickeln im Krankheitsverlauf zunehmend Gleichgewichtsprobleme und Gangunsicherheit bei Morbus Menière.

Wie die vestibuläre Rehabilitationstherapie unterstützt und worauf du achten solltest:

  • Fokus auf Stand & Gang: Die vestibuläre Rehabilitation stoppt zwar nicht die eigentlichen Menière-Anfälle, baut aber gezielt deine Gangunsicherheit ab und stärkt das Gleichgewicht im Alltag.
  • Risiko für sekundäres PPPD: Wer aus Angst vor neuen Attacken in ein extremes Vermeidungsverhalten verfällt, entwickelt häufig einen chronischen Schwindel (PPPD) – erkennbar an Dauerschwanken und visueller Reizüberflutung im Supermarkt oder beim Fernsehen.
  • Gute Netzwerke nutzen: Neben spezialisierten Fachärzt:innen bieten Patientenorganisationen wie die KIMM e. V. sowie zertifizierte Schwindeltherapeut:innen entscheidenden Rückhalt.
  • Lebensqualität zurückholen: Auch wenn Morbus Menière bisher nicht heilbar ist: Mit der richtigen Reha und mentalen Strategien machst du deinen Alltag wieder stabil und lebenswert!

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