Migräne-Trigger meiden? Warum Vermeidung der falsche Weg ist!
Stress, Schlafmangel, Wetterwechsel oder Reizüberflutung: Betroffenen mit vestibulärer Migräne wird geraten, jeden potenziellen Auslöser zu meiden. Doch wissenschaftlich ist das Thema Trigger umstritten.
Wie Auslöser wirklich wirken und was stattdessen hilft:
- Der körperliche Zustand entscheidet: Ob ein Reiz eine Schwindelattacke triggert, hängt stark von deiner Tagesform ab. Bei Schlafmangel, Dehydration oder Stress ist die Reizschwelle deutlich niedriger als im ausgeruhten, fitten Zustand.
- Typische Einflussfaktoren: Hormonelle Schwankungen (Menstruation), Schlafmangel, Wetterumschwünge oder visuelle Reize (Kino, Konzerte) können Attacken begünstigen.
- Gefahr von Angstvermeidung: Aus Angst vor dem Schwindel alle Reize zu meiden, schränkt die Lebensqualität massiv ein und hält das Nervensystem in ständiger Alarmbereitschaft.
- Bessere Strategie: Führe ein Migränetagebuch (Dauer, Intensität, Symptome), um Muster zu reflektieren. Wichtig zu wissen: Viele Schwindelattacken treten auch völlig ohne erkennbaren Trigger auf!
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