„Wie kann ich eine vestibuläre Migräne haben, wenn ich keine Kopfschmerzen habe?“ – Diese Frage hören wir in der Praxis häufig.
Was du über den Zusammenhang wissen musst:
- Kopfschmerzen sind kein Muss: Studien zeigen, dass rund ein Drittel aller Betroffenen während der Attacken überhaupt keine klassischen Kopfschmerzen hat – ein leichter Kopfdruck genügt bereits völlig!
- Weder Pflicht noch Ausschluss: Kopfschmerzen sind kein festes Diagnosekriterium – und ihr Fehlen schließt eine vestibuläre Migräne keineswegs aus.
- Schwindel steht im Mittelpunkt: Bei der Schwindel-Migräne ist der anfallsartige Schwindel das eigentliche Leitsymptom der Erkrankung.
- Woher der Begriff „Migräne“ kommt: Das Wort bezieht sich auf den typisch anfallsartigen Charakter und die ausgeprägte Reizempfindlichkeit (Licht, Lärm, Gerüche und Bewegung), die Betroffene in einen ruhigen, dunklen Raum zwingt.
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