Warum manche Menschen eine vestibuläre Migräne entwickeln, ist wissenschaftlich bis heute nicht abschließend geklärt.
Was die Forschung und Praxis jedoch über Zusammenhänge und Auslöser zeigen:
- Genetische Veranlagung: Kommt Migräne in der Familie vor, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, selbst an einer Schwindel-Migräne zu erkranken.
- Folge von Innenohr-Erkrankungen: Sehr oft beobachten wir, dass sich eine vestibuläre Migräne sekundär entwickelt, nachdem ein Lagerungsschwindel (BPLS) oder eine Neuritis vestibularis eigentlich abgeheilt ist.
- Nach Kopfverletzungen: Auch Gehirnerschütterungen oder Kopfverletzungen können als Auslöser fungieren.
- Wandel der Migräneform: Bei manchen Betroffenen wandelt sich eine jahrelang bekannte Kopfschmerzmigräne mit der Zeit in eine Schwindelmigräne um.
- Theorien vs. Fakten: Theorien über Gefäßverengungen oder bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) sind plausible Hypothesen, aber bislang nicht bewiesen.
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