Der akute, heftige Schwindel ist längst überstanden, doch ein quälendes Benommenheitsgefühl und ständiges Schwanken wollen einfach nicht weichen? Viele Betroffene spüren diese Unsicherheit an den meisten Tagen, über weite Teile des Tages und oft schon seit mindestens drei Monaten. Dahinter steckt sehr häufig ein persistierender postural-perzeptiver Schwindel (PPPD).
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Wie persistierender postural-perzeptiver Schwindel typischerweise entsteht:
- Akutes Startereignis: Am Anfang steht fast immer ein massives Schwindelereignis, das das Gleichgewichtssystem völlig unvorbereitet erschüttert hat.
- Erkrankungen des Innenohrs: Sehr häufig entsteht PPPD im Anschluss an einen gutartigen Lagerungsschwindel, eine Neuritis vestibularis oder einen Morbus Menière.
- Unfälle und Traumata: Auch ein Schleudertrauma oder eine Gehirnerschütterung können als initialer Auslöser für den anhaltenden Schwindel wirken.
- Schwere Erkrankungen: Infektionen, die mit großer Angst und körperlicher Schwäche verbunden waren, wie beispielsweise COVID, bringen das System häufig nachhaltig aus dem Takt.
- Emotionale Schockmomente: Ein gravierender Schicksalsschlag oder eine Phase extremer psychischer Belastung können ebenfalls dazu führen, dass das Gehirn nach dem ersten Schwindel im Daueralarm verharrt.
- Der Weg zurück: Auch wenn der Auslöser lange vergangen ist, hat das Gehirn verlernt, die Signale automatisch zu filtern. Mit einer gezielten vestibulären Rehabilitationstherapie lässt sich das Nervensystem wieder beruhigen und neu ausrichten.
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